Die Fußball-WM und Rassismus: Null Toleranz

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Wenn koloniale Stereotype im internationalen Fußball wiederkehren

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Die Fußball-Weltmeisterschaft sollte ein universelles Fest des Talents, des Respekts und der Vielfalt sein. Sie bringt Menschen, Kulturen und Sprachen durch eine gemeinsame Leidenschaft zusammen. Gerade deshalb tragen Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, Trainerinnen und Trainer, Kommentierende, Vertreterinnen und Vertreter der Fußballverbände sowie politische Persönlichkeiten eine besondere Verantwortung für die Sprache, die sie in der Öffentlichkeit verwenden.

Doch die Fußball-WM 2026 wird von einer beunruhigenden Reihe stigmatisierender Äußerungen über afrikanische Nationalmannschaften, Schwarze Spieler und Angehörige der afrikanischen Diaspora begleitet.

Kommentare, die den afrikanischen Fußball als angeblich „wild“ oder taktisch undiszipliniert darstellen, Behauptungen, wonach nicht Frankreich, sondern „Afrika“ spiele, sowie Angriffe, die Kylian Mbappés Zugehörigkeit zu Frankreich infrage stellen, zeugen von einer besorgniserregenden Normalisierung rassistischer Stereotype im öffentlichen und sportlichen Diskurs.

Für sich genommen könnten manche dieser Aussagen als bloße Ungeschicklichkeiten dargestellt werden. In ihrer Gesamtheit offenbaren sie jedoch ein tieferliegendes Problem. Wenn ehemalige Nationalspieler, Trainer, Kommentatoren oder politische Verantwortliche afrikanische Mannschaften als „wild“ oder „undiszipliniert“ beschreiben oder Schwarze französische Spieler immer wieder auf ihre familiäre Herkunft reduzieren, tragen sie dazu bei, Vorstellungen fortzuschreiben, die aus einer Vergangenheit stammen, welche unsere Demokratien längst überwunden zu haben behaupten.

Eine neue Dimension rassistischer Gewalt

Die Äußerungen der paraguayischen Senatorin Celeste Amarilla über Kylian Mbappé stellen den bislang gewalttätigsten Ausdruck dieser Entwicklung dar.

Nach dem Ausscheiden Paraguays gegen Frankreich im Achtelfinale veröffentlichte die Senatorin in den sozialen Medien eine Reihe von Beleidigungen, die sich gegen die Herkunft, die Bildung, das Aussehen und die Nationalität des Kapitäns der französischen Nationalmannschaft richteten. Sie bezeichnete ihn unter anderem als einen „kolonisierten Kameruner“, der verzweifelt versuche, als Franzose zu gelten, und verglich ihn mit Schimpansen.

Dieser Grobian hat nie schreiben gelernt. Statt Muttermilch hat er Kokosnüsse ausgesaugt und das Beste, was er je gehört hat, waren Schimpansen.“ […] Er ist ein Kameruner aus der Kolonialzeit, der verzweifelt versucht, als Franzose durchzugehen: nachtragend, neureich, arrogant und hässlich“                                   Celeste Amarilla de Boccia

Dabei handelt es sich nicht um einen bloßen Streit, der aus den Emotionen eines Fußballspiels entstanden ist. Einen Schwarzen Menschen mit einem Affen zu vergleichen, ist niemals eine harmlose Beleidigung. Ein solcher Vergleich gehört zu einem historischen Repertoire der Entmenschlichung, das über Jahrhunderte hinweg dazu diente, Versklavung, Kolonialismus und die angebliche Hierarchie von Menschen zu rechtfertigen.

Indem die Senatorin Kylian Mbappé als „kolonisierten Kameruner“ bezeichnet, beleidigt sie ihn nicht nur persönlich. Sie spricht ihm symbolisch seine Zugehörigkeit zur französischen Gesellschaft ab. Sie vermischt, bewusst oder unbewusst, familiäre Herkunft, Hautfarbe und Staatsangehörigkeit.

Kylian Mbappé wurde in Paris geboren, wuchs in Frankreich auf und vertritt sein Land auf höchster internationaler Ebene. Ihn ständig auf eine vermeintlich fremde Identität zu verweisen, bedeutet zu behaupten, ein Schwarzer Mensch könne niemals vollständig französisch sein, unabhängig von seinem Geburtsort, seiner Staatsangehörigkeit, seinem Lebensweg oder seinem Einsatz für das Land.

Dieser Mechanismus ist Schwarzen Französinnen und Franzosen nur allzu vertraut. Ihre nationale Zugehörigkeit wird regelmäßig infrage gestellt, während weiße Bürgerinnen und Bürger von solchen Zweifeln weitgehend verschont bleiben. Sie werden gefragt, woher sie „wirklich“ kommen. Ihre Anwesenheit wird als neu, vorübergehend oder erklärungsbedürftig dargestellt. Selbst ihre Erfolge werden bisweilen als Leistungen von Fremden behandelt, die Frankreich lediglich aus Großzügigkeit aufgenommen habe.

Doch Staatsangehörigkeit hat weder eine Hautfarbe noch ein bestimmtes Erscheinungsbild. Sie darf nicht von der Herkunft der Eltern oder Großeltern abhängig gemacht werden.

Das Erbe der sogenannten Völkerschauen

Der Vergleich Schwarzer Menschen mit Tieren steht in einer besonders dunklen historischen Tradition.

Zwischen der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden Frauen, Männer und Kinder aus Afrika, Asien, Ozeanien und Amerika in Kolonialausstellungen, zoologischen Gärten und sogenannten ethnografischen Schauen öffentlich zur Schau gestellt. Sie wurden gezwungen, die Rolle vermeintlich „primitiver“ Bevölkerungsgruppen zu spielen, und dem europäischen Publikum als Menschen präsentiert, die angeblich auf einer niedrigeren Stufe der Menschheit stünden.

Diese Ausstellungen waren keineswegs nur harmlose Unterhaltungsveranstaltungen. Sie trugen zur Entstehung eines kolonialen Weltbildes bei, das kolonisierte Völker mit Wildheit, Tierhaftigkeit und intellektueller Unterlegenheit verband. Auf diese Weise halfen sie, koloniale Herrschaft in den Augen eines Teils der europäischen Öffentlichkeit als angebliche Zivilisierungsmission erscheinen zu lassen.

Die heutige Wissenschaft lehnt die Vorstellung biologisch voneinander getrennter und hierarchisch geordneter menschlicher „Rassen“ entschieden ab. Rassismus bleibt jedoch eine gesellschaftliche und politische Realität. Er erzeugt weiterhin Diskriminierung, gerade weil die während der Versklavung und des Kolonialismus entstandenen Vorstellungen noch immer nicht vollständig verschwunden sind.

Auch Paraguay trägt eine schmerzhafte Geschichte der Gewalt gegen indigene Bevölkerungsgruppen, insbesondere gegen die Aché, die während der Diktatur Alfredo Stroessners Vertreibungen, Verfolgung und schwersten Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt waren. Diese Geschichte sollte gerade politische Verantwortliche in Paraguay zu besonderer Wachsamkeit gegenüber jeder Form der Entmenschlichung verpflichten.

Die besondere Verantwortung von Abgeordneten

Die Meinungsfreiheit ist ein grundlegendes Prinzip jeder Demokratie. Sie entbindet jedoch niemanden von der Verantwortung für die eigenen Wort am allerwenigsten Personen, die ein öffentliches Mandat ausüben.

Eine Parlamentarierin wirkt an der Gesetzgebung mit und vertritt einen Teil der Bevölkerung. Ihren Äußerungen kommen daher eine besondere Autorität und öffentliche Wirkung zu. Sie darf nicht folgenlos auf ein Vokabular zurückgreifen, das auf rassistischer Beleidigung, Entmenschlichung und der Leugnung der nationalen Identität eines Menschen beruht. „Dieser Hurensohn verweigert den Handschlag „ Celeste Amarilla

Die Äußerungen Celeste Amarillas sind mit der Würde und der Verantwortung eines parlamentarischen Mandats unvereinbar. Ihre nachträglichen Rechtfertigungen verschärfen die Problematik zusätzlich. Der Hinweis, sie sei in einem Umfeld aufgewachsen, in dem bestimmte rassistische Bezeichnungen zum gewöhnlichen Sprachgebrauch gehörten, kann keine Entschuldigung darstellen.“Sch…N…..“

Jede Generation übernimmt Vorurteile aus der Vergangenheit. Sie trägt jedoch die Verantwortung, diese zu erkennen, infrage zu stellen und zu überwinden. Dass eine diskriminierende Bezeichnung früher als normal galt, macht sie heute weder akzeptabel noch harmlos.

Einen Beitrag zu löschen bedeutet noch nicht, die Tragweite seines Inhalts anzuerkennen. Eine ernsthafte Übernahme von Verantwortung würde eine eindeutige öffentliche Entschuldigung voraussetzen ohne Relativierung und unmittelbar an Kylian Mbappé sowie an alle Menschen gerichtet, die durch diese Äußerungen verletzt wurden.

Kylian Mbappés würdevolle Reaktion

Kylian Mbappé reagierte entschieden auf die Angriffe der Senatorin und bezeichnete sie als eine „verachtenswerte Frau“, die ihres Amtes nicht würdig sei. Zugleich unterschied er klar zwischen ihren Äußerungen und der paraguayischen Bevölkerung. Er betonte, dass diese Politikerin weder das gesamte Land noch die Leistungen der paraguayischen Nationalmannschaft während des Turniers repräsentiere.

Diese Unterscheidung ist von entscheidender Bedeutung. Die Aussagen einer Politikerin zu verurteilen bedeutet nicht, ein ganzes Volk zu verurteilen. Internationale Solidarität gegen Rassismus darf niemals dazu führen, Nationen gegeneinander auszuspielen oder ihre Bevölkerungen zu pauschalisieren.

Kylian Mbappé war zudem berechtigt, einem Gegenspieler nach einer besonders angespannten Begegnung den Handschlag zu verweigern. Eine Geste auf dem Spielfeld kann unabhängig von den genauen Umständen niemals einen Ausbruch rassistischer Beleidigungen rechtfertigen.

Rassismus wird nicht dadurch akzeptabel, dass er als Reaktion auf eine vermeintliche Provokation dargestellt wird. Er ist niemals eine angemessene Antwort auf ein sportliches Verhalten. Sobald eine Person aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihrer vermeintlichen Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe angegriffen wird, ist eine grundlegende Grenze überschritten.

Eine notwendige internationale Verurteilung

Der französische Fußballverband bezeichnete die Äußerungen Celeste Amarillas als vollkommen abscheulich und inakzeptabel. Er stellte sich ausdrücklich hinter Kylian Mbappé und leitete die Angelegenheit an die französische Staatsanwaltschaft weiter. Daraufhin wurde in Paris ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

Auch die paraguayische Regierung distanzierte sich von der Senatorin. Sie erklärte, deren Äußerungen spiegelten weder die offizielle Haltung des Landes wider noch seien sie mit dem Respekt vor der Menschenwürde vereinbar.

Diese Reaktionen sind wichtig. Doch verbale Verurteilungen allein reichen nicht immer aus.

Der paraguayische Senat sollte im Rahmen seiner verfassungsrechtlichen und disziplinarischen Möglichkeiten prüfen, ob derartige Äußerungen mit der Ausübung eines parlamentarischen Mandats vereinbar sind. Eine öffentliche Entschuldigung wäre das Mindeste. Darüber hinaus sollte eine institutionelle Debatte über die Verantwortung gewählter Mandatsträgerinnen und Mandatsträger bei der Verhinderung von Rassismus geführt werden. Gegebenenfalls müssen die im paraguayischen Recht vorgesehenen disziplinarischen Maßnahmen zur Anwendung kommen.

Auch eine verpflichtende Auseinandersetzung mit der Geschichte der Versklavung, des Kolonialismus, des Anti-Schwarzen Rassismus und der gegenwärtigen Diskriminierung könnte eine sinnvolle Maßnahme darstellen. Eine solche Fortbildung wäre keine Demütigung, sondern eine notwendige Konsequenz der Verantwortung, die mit einem öffentlichen Amt verbunden ist.

Anti-Schwarzer Rassismus ist kein folkloristisches Relikt

Ich komme aus einer Generation, in der es völlig normal war, jemanden als „’Scheiß-N…’  zu bezeichnen“  Celeste Amarilla de Boccia

Eine der größten Gefahren liegt in der Verharmlosung solcher Äußerungen.

Rassistische Beleidigungen werden bisweilen als umgangssprachliche Redewendungen, Scherze, generationsbedingte Gewohnheiten oder als im Zorn begangene Entgleisungen dargestellt. Durch diese Relativierung werden die tatsächlichen Folgen öffentlicher Sprache unsichtbar gemacht.

Worte prägen Vorstellungen. Vorstellungen beeinflussen Verhaltensweisen. Verhaltensweisen können zu Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt führen.

Wenn politisch Verantwortliche die ältesten Stereotype des Anti-Schwarzen Rassismus wiederholen, verleihen sie Vorurteilen, die in den sozialen Medien ohnehin massenhaft verbreitet werden, eine Form öffentlicher Legitimität. Sie schaffen ein Klima, in dem sich andere Menschen ermutigt fühlen, zu beleidigen, zu bedrohen oder Gewalt auszuüben.

Beim Kampf gegen Rassismus geht es daher nicht um die Durchsetzung bloßer Höflichkeitsregeln. Es geht um den Schutz der Gleichberechtigung und der menschlichen Würde.

Der Fußball muss eine verbindende Kraft bleiben

Wir erklären unsere uneingeschränkte Solidarität mit Kylian Mbappé.

Über seine Person hinaus verteidigen wir jedoch einen grundlegenden Grundsatz: Kein sportlicher Erfolg, kein Talent und keine Staatsangehörigkeit dürfen aufgrund der Hautfarbe oder der Herkunft eines Menschen infrage gestellt werden.

Kylian Mbappé ist ein außergewöhnlicher Fußballer, aber auch ein Vorbild für zahlreiche, junge Menschen. Durch seinen Lebensweg und die von ihm unterstützten Initiativen zeigt er ihnen, dass sie an ihre Fähigkeiten glauben, träumen und ihre Ziele verfolgen dürfen.

Über seine Person hinaus verteidigen wir jedoch einen grundlegenden Grundsatz: Kein sportlicher Erfolg, kein Talent und keine Staatsangehörigkeit dürfen aufgrund der Hautfarbe oder der Herkunft eines Menschen infrage gestellt werden.

Seine Bekanntheit darf uns jedoch nicht die unzähligen unbekannten Opfer von Rassismus vergessen lassen. Nicht alle verfügen über seine öffentliche Sichtbarkeit, seine Möglichkeiten, sich zu wehren, oder die Unterstützung eines nationalen Fußballverbandes.

Kylian Mbappé zu verteidigen bedeutet deshalb auch, Kinder, junge Sportlerinnen und Sportler, Fans sowie gewöhnliche Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen, denen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft noch immer täglich Respekt verweigert wird.

Das bedeutet auch, die Würde all jener Menschen zu verteidigen, die überall auf der Welt weiterhin mit Rassismus und besonders Anti-Schwarzem Rassismus konfrontiert sind.

Die internationalen Sportorganisationen tragen hierbei eine besondere Verantwortung. Sie müssen ihre Regelwerke gegen Rassismus konsequent anwenden, Spieler und Fans schützen, Kommentierende und Funktionsträger schulen und verhindern, dass Wettbewerbe zu Bühnen für die Verbreitung kolonialer Vorurteile werden.

Die Vielfalt des Weltfußballs ist kein Problem, das verwaltet werden muss. Sie ist sein Reichtum.

Schlussfolgerung

Unabhängig vom Ausgang dieser Weltmeisterschaft erinnert dieser Fall daran, dass der Kampf gegen Rassismus eine universelle Aufgabe bleibt. Stadien dürfen niemals zu Orten werden, an denen Beleidigungen aus der Geschichte der Versklavung und des Kolonialismus wieder gesellschaftsfähig gemacht werden.

Der Fußball gehört uns allen. Staatsangehörigkeit hat keine Hautfarbe. Die Menschenwürde ebenso wenig.

Die Weltmeisterschaft muss ein Fest der Völker bleiben und darf niemals zu einer Bühne für rassistische Vorurteile werden.

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Dr. Pierrette Herzberger-Fofana

Ehrenbürgerin der Stadt Erlangen

Mitglied des Europäischen Parlaments a. D. (2019–2024)
Ehemalige Ko-Vorsitzende der interfraktionellen Arbeitsgruppe gegen Rassismus und für Vielfalt im Europäischen Parlament (ARDI)#

Dr. Pierrette Herzberger-Fofana EU-Abgeordnete a.D. (2019–2024), ehemalige Vize-Präsidentin des Entwicklungsauschusses, Ko-Vorsitzende der Interfraktionellen Arbeitsgruppe gegen Rassismus und für Vielfalt (ARDI ).

Schwerpunkte: 

Dr.Herzberger-Fofana befasst sich mit Fragen des Rassismus, der Erinnerungskultur und der Frauenrechte, mit Gewalt gegen Frauen, FGM und Entwicklung. Sie ist Ehrenbürgerin der Stadt Erlangen und die zweite Frau seit 1822, die diese Auszeichnung erhält. Sie verfügt über zwei Masterabschlüsse: einen in Germanistik (deutsche Soziologie) an der Sorbonne in Paris und einen in Soziolinguistik an der Universität Trier in Deutschland. Zudem erhielt sie die Doktorwürde im Fachbereich frankophone Frauenliteratur an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Dissertation wurde unter dem Titel Littérature féminine francophone d’Afrique Noire (Paris: l’Harmattan) publiziert und 2003 mit dem „Großen Preis des Präsidenten der Republik Senegal für die Wissenschaften“ ausgezeichnet. 2009 erhielt sie in Berlin den „Helene-Weber-Preis“, der von der derzeitigen Präsidentin der Europäischen Kommission verliehen wurde.

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